Gemälde

Hier finden Sie bebilderte Orig.-Gemälde aus unserem Bestand, A-Z nach Nachnamen der Künstler:innen sortiert. Wenn Sie Interesse an einem der Werke haben, kontaktieren Sie uns gerne!

Bitte beachten Sie, dass wir Gemälde und Grafiken nur mit einer bewährten Kunsttransportfirma versenden, wofür zusätzliche Gebühren anfallen. Alternativ können Sie jedes erworbene Exemplar ohne Versandkosten in unserer Galerie abholen.

Friedrich Ahlers-Hestermann
Haus nebst Pavillon

Gemälde (Öl auf Leinwand, gerahmt). Dargestellt ist ein Haus nebst Pavillon, unter Bäumen, hinter Beeten, Mauern und Wegen, im Hintergrund blaurot gefärbte Hügel. Rechts unten vom Künstler signiert und datiert "F. Ahlers-Hestermann (19)28". 1928. Bildgröße 57 x 70,5 cm / gerahmt 73 x 87,5 cm. 

Friedrich Ahlers-Hestermann (* 17. Juli 1883 in Hamburg; † 11. Dezember 1973 in Berlin). Deutscher Maler und Kunstschriftsteller. Er war Mitglied des Hamburgischen Künstlerclubs von 1897 sowie des Hamburger Künstlervereins von 1832 und Schüler der Académie Matisse in Paris. 

Nach dem Ersten Weltkrieg war er Mitbegründer der Hamburgischen Sezession. Nach dem 2.Weltkrieg wurde er wiederum nach Hamburg zum Wiederaufbau der Landeskunstschule am Lerchenfeld gerufen, deren Leiter er bis 1951 blieb. Von 1956 bis 1973 arbeitete er schließlich als Direktor der Abteilung Bildende Kunst an der Akademie der Künste in Berlin.

4.650.-

Lou Albert-Lasard
Gebäude unter Palmen

Gebäude unter Palmen, davor ein Eselskarren, Matrose u.a. (1922). Aquarell, Feder und Bleistift. Links unten signiert. Gerahmt, unter Glas und Passepartout. Bildgröße ca 26 x 35,5 cm / gerahmt ca 82 x 62 cm. Eine Ecke mit leichter Knickspur, sonst gut. 

Lou Albert-Lasard (* 10.11.1885 in Metz, † 21.7.1969 in Paris) deutsch-französische Malerin. Kind einer jüdischen Bankiersfamilie. Zeichenkurse an verschiedenen privaten Kunstschulen in München. Freundschaftliche Verbindungen zu Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin sowie Kontakt zur Künstlergruppe "Blauer Reiter", insbesondere zu Wassily Kandinsky, Paul Klee und Franz Marc. Seit 1914 eine Liebesbeziehung mit Rainer Maria Rilke, mit dem sie bis 1916 in Wien und München zusammenlebte. Später schloss sie sich der avantgardistischen Künstlervereinigung "Novembergruppe" in Berlin an. Ihre Werke aus jener Zeit bestanden hauptsächlich aus gezeichneten und radierten Porträts ihrer Freunde. 1928 ließ sie sich in Paris nieder und wurde Teil der Künstlergemeinschaft im Viertel Montparnasse.

EUR 600,00

Anonym
Junge Frau am Meer

Gemälde eines anonymen Malers: Junge Frau am Meer, mit einem Tuch winkend. 

Vor ihr ein Junge mit Korb, welcher auf das Meer deutet, neben der Frau ein alter Mann mit Hut und Gehstock. Heitere Szene vor hellem Himmel, die Personen in Rot- und Brauntönen. 

Erste Hälfte des 19.Jahrhunderts. Öl auf Leinwand, nicht signiert. Biedermeier-Gemälde in zeitgenössischem Rahmen.

 Bildgröße ca 31 x 27 cm / gerahmt 35 x 31 cm. Guter Zustand.

600,-

Anonym
Porträt eines Mannes mit dem Militärorden Pour Le Mérite

Öl auf Leinwand, nicht signiert. 

Der Mann ist gekleidet in einer Mode des mittleren 19.Jahrhunderts.

 Im oberen Teil des Ordens die Krone und der Buchstabe F. 

Gerahmt. Bildgröße ca 55 x 43 cm / gerahmt 65,5 x 53,5 cm. 

Guter Zustand.

600,-

Carl Johann Arnold
Mittelalterliche Hochburg mit Doppeltürmen

Gemälde. Mittelalterliche Hochburg mit Doppeltürmen. Öl auf Leinwand. Links unten vom Künstler signiert und datiert (1864). In einem aufwändigen, dekorativen Rahmen. Bildgröße ca 50 x 40 cm / gerahmt 70 x 58 cm. Guter Zustand. 

Carl Johann Arnold (* 30. August 1829 in Kassel; † 11. August 1916 in Jena) war ein deutscher Maler, Zeichner und Grafiker. Er studierte zunächst an der Akademie in Kassel und ging dann über Antwerpen nach Berlin. Hier wurde er 1846 Schüler von Adolf Menzel. Um 1886 erfolgte die Ernennung zum „königlich preußischen Hofmaler". 1878 entstand das Gemälde "Der Berliner Kongress im Palais des Fürsten Bismarck", das sich im Besitz des Deutschen Historischen Museums in Berlin befindet.

850,-

Äthiopisches Gemälde
Wohl frühes 20.Jahrhundert.

 

 

Auf vier Ebenen sind Personen dagestellt, wohl aus der biblischen Geschichte. 

Darüber jeweils ein Schriftband in Amharisch. 

Farbenprächtige Darstellung in gelb, rot grün und silber. 

Malerei auf Leinen. 

Gerahmt, unter Glas. 

Bildgröße ca 71 x 42 cm / gerahmt 77 x 47 cm.

Etwas berieben, sonst guter Zustand.

240,-

 

 

Josef Bache
Stary Wrocław/Alt-Breslau

Orig.-Farbaquarell. Rückseitig betitelt "Alt-Breslau". 

Giebelhäuser, im Vordergrund eine Treppe. Rechts unten signiert. 

Gerahmt, unter Passepartout und Glas. (ca 1930).

Bildgröße 46,5 x 33 cm. Guter Zustand. / 

Josef Bache (geb. 1897), Maler in Breslau und Berlin.

 

150.-

Günther Blechschmidt
Südeuropäischer Platz

Orig.-Zeichnung (Aquarell). Südeuropäischer Platz mit Café und Passanten. Vom Künstler links unten signiert "Bl". Etwa 1950er Jahre. Gerahmt, unter Passepartout und Glas. Bildgröße ca 36 x 43 cm / gerahmt 55 x 65 cm. Guter Zustand. 

Günther, Blechschmidt (geb. 13.02.1891 in Sohra bei Freiberg, gest. 24.06.1971 in Oppach); 1919-23 Studium der Malerei und Graphik an der Akademie Dresden, Schüler von Georg Erler und Max Feldbauer; 1928-1939 Lehrer für Zeichnen und Kunsterziehung in Chemnitz; Studienreisen nach Italien, Südfrankreich, Spanien; nach 1945 freischaffend in Chemnitz, seit 1949 in Oppach (Sachsen) ansässig. Bilder in öffentlichem Besitz: Museum Basel, Stadt Dresden, Sächs. Staat, Sächsischer Kunstverein, Landesbank und Landesfinanzministerium Dresden. Wandbild in der Schule zu Oppach.

300.-

Hans Blum
Porträt einer jungen Frau in gelbem Kleid

 

Bildgröße ca 70 x 56 cm / gerahmt 82,5 x 68,5 cm. Guter Zustand.

Hans Blum (geb.23.1.1858 in Nürnberg; gest.13.4.1942 in München) deutscher Maler, Porträtist, Genremaler, Architektur- und Landschaftsmaler. Studium Kunstgewerbeschule Nürnberg bei Carl Jäger, Karl Raupp und Konradin Walther; ab 1876 Studium an der Akademie der Künste München bei Ludwig von Löfftz und Ludwig Lindenschmit. 1891 wurde Blum Professor an der Kunstgewerbeschule München.

700.-

August Böcher
Interieur

Gemälde: Interieur; Frau mit Nähzeug an Tischchen mit Blumenvase, am Fenster. Im Vordergrund ein Tisch mit Vase auf Tischläufer, nebst Stühlen, im Hintergrund Kommode mit Keramiken, an der Wand dahinter Spiegel und Gemälde. Öl auf Pappe, gerahmt. Links unten vom Künstler signiert und datiert "August Böcher (19)21". Das Bild ist überwiegend in Brauntönen gehalten, mit dezenten roten und grünen Akzenten. 1921. 80 x 67 cm (gerahmt 92 x 80 cm). Guter Zustand.

August Böcher (1873 Biebrich - 1961 Berlin). Maler, Schüler der Akademie Berlin bei Koner, Schäfer und Mey. Sein Schaffen besteht hauptsächlich aus Landschaften, Genres und Bildnissen.

1.200.-

Rudolf Bredow
Frau in blauem Kleid

Orig.-Zeichnung; Frau in blauem Kleid, mit einer Blume in der Hand. Mehrfarbige Kreidezeichnung. Rechts unten vom Künstler signiert und datiert (1943). Gerahmt, unter Glas. Bildgröße 47,5 x 29,5 cm / gerahmt 73 x 52,5 cm. Guter Zustand. 

Rudolf Bredow (* 2. November 1909 in Berlin; † 17. November 1973 in Bremen) deutscher Maler des Postexpressionismus. Das Lebenswerk Bredows ist erst posthum bekannt geworden. Es umfasst ca. 1000 dokumentierte Arbeiten (Aquarelle, Farbkreidezeichnungen, Ölgemälde, Figurinen) und zahlreiche bisher unveröffentlichte Zeichnungen. Er studierte 1930–1934 an der Kunstgewerbeschule in Berlin bei Hans Orlowski, dem Kostüm- und Bühnenbildner Harold Bengen und dem Maler Max Kaus. Bredow zählt zu den Künstlern der Verschollenen Generation. Er entwickelte seine eigene postexpressionistische Ausdrucksform. Werke Bredows besitzen u. a. Städt. Kunstsammlung Chemnitz; Staatl. Galerie Moritzburg Halle; Vatikan, Rom; Landesmuseum Darmstadt.

450.-

Lilia Busse
Porto Maurizio

Öl auf Leinwand, gerahmt. Dargestellt: die Stadt am Wasser und ein Ruderboot mit 4 Personen. Links unten signiert und datiert (1925). Bildgröße ca 52 x 58,5 cm / gerahmt 60 x 67 cm. Guter Zustand. / 

Lilia Busse (eig. Luise Busse, geb. 1.8.1897 in Moskau; gest. 3.9.1958 in Berlin); aufgewachsen in Russland; 1914 nach Deutschland; 1915 künstlerische Ausbildung in München im Atelier von Emil Preetorius. Anschließend lebte sie in Berlin, wo sie in den Studienateliers für Malerei und Plastik, Lewin-Funcke-Schule, bei Lovis Corinth, Willy Jaeckel und Eugen Spiro vorwiegend Porträtmalerei erlernte. Teilnahme an mehreren Großen Berliner Kunstausstellungen; mehrere Aufenthalte in Spanien; gehörte dem Verein der Künstlerinnen zu Berlin an. 1929 in der Ausstellung "Die Frau von heute" vertreten. In Berlin wohnte sie in Steglitz in der Hortensienstraße und in der Albrechtstrasse.

 

1.440.-

 

Lilia Busse
Porträt einer jungen Frau mit Brosche.

Brustbild im Viertelprofil. 

Öl auf Leinwand, gerahmt. Rechts unten signiert und datiert (1946).  Bildgröße ca 65 x 53,5 cm / gerahmt 76 x 64 cm. Guter Zustand. / 

Lilia Busse (eig. Luise Busse, geb. 1.8.1897 in Moskau; gest. 3.9.1958 in Berlin); aufgewachsen in Russland; 1914 nach Deutschland; 1915 künstlerische Ausbildung in München im Atelier von Emil Preetorius. Anschließend lebte sie in Berlin, wo sie in den Studienateliers für Malerei und Plastik, Lewin-Funcke-Schule, bei Lovis Corinth, Willy Jaeckel und Eugen Spiro vorwiegend Porträtmalerei erlernte. Teilnahme an mehreren Großen Berliner Kunstausstellungen; mehrere Aufenthalte in Spanien; gehörte dem Verein der Künstlerinnen zu Berlin an. 1929 in der Ausstellung "Die Frau von heute" vertreten. In Berlin wohnte sie in Steglitz in der Hortensienstraße und in der Albrechtstrasse.

-- verkauft --

 

Lilia Busse
Porträt einer jungen Frau

Kopfbild im Profil. Öl auf Leinwand, gerahmt. Rechts unten signiert und datiert (1948). Bildgröße ca 34 x 34 cm / gerahmt 42 x 42 cm. Guter Zustand. 

Lilia Busse (eig. Luise Busse, geb. 1.8.1897 in Moskau; gest. 3.9.1958 in Berlin); aufgewachsen in Russland; 1914 nach Deutschland; 1915 künstlerische Ausbildung in München im Atelier von Emil Preetorius. Anschließend lebte sie in Berlin, wo sie in den Studienateliers für Malerei und Plastik, Lewin-Funcke-Schule, bei Lovis Corinth, Willy Jaeckel und Eugen Spiro vorwiegend Porträtmalerei erlernte. Teilnahme an mehreren Großen Berliner Kunstausstellungen; mehrere Aufenthalte in Spanien; gehörte dem Verein der Künstlerinnen zu Berlin an. 1929 in der Ausstellung "Die Frau von heute" vertreten. In Berlin wohnte sie in Steglitz in der Hortensienstraße und in der Albrechtstrasse.

640.-

Richard Duschek
Blick auf Teufelssee

Öl auf Leinwand, gerahmt. Dargestellt ist der Teufelssee in Berlin-Köpenick, mit Blick auf die Müggelberge und den Bismarckturm im Abendlicht. Rechts unten signiert, links unten bezeichnet. (ca. 1930). 40 x 60 cm. Guter Zustand.

Richard Duschek (* 29. Mai 1884 in Neugarten; † 16. Mai 1959 in Besigheim), deutscher Maler und Illustrator. Studierte bei Ernst Hancke, Maximilian Schäfer, Paul Vorgang und Friedrich Kallmorgen. Duschek unterhielt ein Atelier an der Akademie der Künste. Dort war er 1924 Meisterschüler in der Meisterklasse für Landschaftsmalerei von Professor Ulrich Hübner. Mitglied im Verein Berliner Künstler.

 

640.-

Hanno Edelmann
Porträt der Schriftstellerin Erika Runge

Öl auf Leinwand. Links oben signiert und datiert (19)65, rückseitig bezeichnet. Die Schriftstellerin ist in ein leuchtend rotes Gewand gekleidet, ihre blonden Haare umgeben sie wie einen Heiligenschein.

Hanno Edelmann (* 18. November 1923 in Hamburg; † 13. Juli 2013) deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer. 1948 begann Hanno Edelmann mit dem Kunststudium an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste. Er war zunächst einige Semester in der Grafikklasse von Professor Krubeck und wechselte dann in die Malklasse von Willem Grimm. Sein Studium finanzierte er durch die Illustration von Büchern. Hanno Edelmann bevorzugte gegen den Trend der Zeit die gegenständliche Malerei. / 

Erika Runge (* 22. Januar 1939 in Halle (Saale)) ist eine deutsche Schriftstellerin und Regisseurin. Sie wurde unter anderem durch die Interviewsammlung "Bottroper Protokolle" bekannt. 1962 promovierte sie mit einer Arbeit über den literarischen Expressionismus zum Doktor der Philosophie. Anschließend drehte sie erste dokumentarische Kurzfilme für den Bayerischen Rundfunk. Im Laufe der 1960er Jahre entwickelte sie sich zu einer bedeutenden Vertreterin des neuen deutschen Dokumentarfilms.

1.200.-

Otto Freytag
Überflutung

Familie vor einer überfluteten Hütte. Mann mit erhobenen Armen, Frau mit Kind auf dem Arm, ein weiteres Kind im Wasser. Links unten vom Künstler signiert. (1933). Gerahmt, unter Glas und Passepartout. Bildgröße ca 47 x 53 cm / gerahmt 62,5 x 82,5 cm. Eine Ecke mit Knickspur, sonst guter Zustand.

Otto Freytag (* 19. März 1888 in Duisburg; † 13. April 1980 in Berlin) deutscher Maler und Professor an der Kunsthochschule in der Grunewaldstraße in Berlin. Er besuchte die Kunstgewerbeschule in Düsseldorf und studierte dort von 1906 an bei Peter Behrens Architektur, wechselte dann aber zur Malerei. In Auseinandersetzung mit expressionistischen und kubistischen Tendenzen entwickelte Freytag in den 1920er Jahren einen eigenen Stil. 1948 wurden Bilder von ihm in der Kunsthalle Bremen, und 1950 in der Berliner Galerie Hans Braasch gezeigt. 1958 gab es in der Großen Berliner Kunstausstellung von ihm eine Sonderschau.

EUR 700

Otto Freytag
Menschengruppe unter Baum

Farbiges Aquarell. Eine spielende Menschengruppe unter einem Baum, davor ein Fahrrad. Rechts unten vom Künstler signiert und datiert (1952), links unten nochmals signiert. Gerahmt, unter Glas und Passepartout. Bildgröße ca 33 x 57 cm / gerahmt 62,5 x 82,5 cm. Mit 2 kleinen restaurierten Randeinrissen, sonst guter Zustand. 

Otto Freytag (* 19. März 1888 in Duisburg; † 13. April 1980 in Berlin) deutscher Maler und Professor an der Kunsthochschule in der Grunewaldstraße in Berlin. Er besuchte die Kunstgewerbeschule in Düsseldorf und studierte dort von 1906 an bei Peter Behrens Architektur, wechselte dann aber zur Malerei. In Auseinandersetzung mit expressionistischen und kubistischen Tendenzen entwickelte Freytag in den 1920er Jahren einen eigenen Stil. 1948 wurden Bilder von ihm in der Kunsthalle Bremen, und 1950 in der Berliner Galerie Hans Braasch gezeigt. 1958 gab es in der Großen Berliner Kunstausstellung von ihm eine Sonderschau.

700.-

Edmund Fürst
Portrait des Schriftstellers Erdmann Graeser

Gemälde, Öl auf Malkarton, gerahmt. 

Rechts unten vom Maler signiert. (ca 1910). Bildgröße ca 85 x 62,5 cm / gerahmt 102 x 80 cm. Guter Zustand.

Edmund Fürst (geb. 6. Januar 1874 in Berlin; gest. 1955 in Tel Aviv) deutscher Maler, Radierer und Illustrator. Er studierte 4 Jahre an der Berliner Kunstakademie. Ausstellung 1904 in der Berliner Secession, 1906 in der Großen Berliner Kunstausstellung, 1907 im Münchner Glaspalast. Mitglied des Deutschen Künstlerbundes. In Berlin hatte er sich während des Studiums an der Akademie mit Lyonel Feininger angefreundet, der später kurze Zeit mit Fürsts Schwester Clara verheiratet war. 1934 emigrierte er mit seiner Frau nach Palästina. Zu seinen besten Werken zählen Porträts und Landschaften.

2.400.-

A. Gedemann
Hof eines Fuhrunternehmens in Berlin-Schöneberg 

Gedemann, A.: Aquarell. Hof eines Fuhrunternehmens in Berlin-Schöneberg 1912. Kutschen und Karren, Pferde mit Geschirr, auf dem Hof laufen Schweine, Hühner und Ziegen umher. Auf den Wagen die Inschrift "August Lange, Schöneberg, Gustav Freytag Straße 7". Im Hintergrund Schuppen, eine schwarz-weiß-rote Fahne und eine Fahne mit der Aufschrift SchlossBräu. Links unten signiert, rechts unten lokalisiert und datiert. Gerahmt, unter Glas und Passepartout. Bildgröße ca 26 x 60 cm / gerahmt 47 x 77 cm. Gutes Exemplar.

EUR 250,00

Otto Georgi
Zwei Wölfe

Gemälde: 2 Wölfe, einer liegend und einer stehend., Im Vordergrund ein skelettierter Tierschädel, im Hintergrund Wald und Berge, ein Wasserfall; abendliche Stimmung. Öl auf Leinwand, spätere Rahmung. Drei kleine Retuschen, sonst wohlerhaltenes, schönes Gemälde. Rechts unter signiert "Otto Georgi 1837". Vielleicht identisch mit dem sächsischen Maler Friedrich Otto Georgi (1819-1874).  Bildgröße ca 33,5 x 42 cm / gerahmt 45,5 x 54 cm. 

960.-

"Gessner" oder "Gessler"
Birken und andere Bäume an einem See mit Boot

Rechts unten signiert "Gessner" oder "Gessler" und datiert (1948).  Gemälde, Öl auf Pappe. Birken und andere Bäume an einem See mit Boot, Herbststimmung. Gerahmt. Bildgröße ca 52 x 65 cm / gerahmt 64 x 77 cm. Rahmen mit kleiner Beschädigung, sonst guter Zustand.

280.-

Erich Grandeit
Hafen

Hafen mit Häusern, Menschenmenge, einlaufendes Schiff, im Vordergrund Mann und Frau. Farbenfrohe heitere Darstellung. Öl auf Sperrholz, gerahmt. Links unten vom Künstler signiert und datiert (1998). Bildformat 44,5 x 50 cm / gerahmt 53 x 58,5 cm. Guter Zustand.

Erich Grandeit (geb. 5. Januar 1915 in Magdeburg; gest. 3. Februar 2001 in Hamburg) war ein deutscher Maler, Illustrator, Graphiker und Bühnenbildner. Aus rassistischen Gründen (seine Mutter war Jüdin und wurde im KZ Theresienstadt ermordet) musste Grandeit Ausbildung und Studium 1933 abbrechen und arbeitete anonym an der Hamburger Schilleroper. Seine Malerei wird dem Realismus und der Neuen Sachlichkeit zugeordnet.

900.-

Erich Grandeit
Portrait der Bibliothekarin und Galeristin Gertrud Seydelmann

Öl auf Pappe, gerahmt (einfache Galerieleiste). Links unten vom Künstler signiert und datiert (1987). Eindrucksvolles Portrait in Blau- und Beigetönen.

Gertrud Seydelmann (geb. Rosenbaum) war u.a. Leiterin der Bücherhalle Veddel. Über ihre Erfahrungen während der Nazidiktatur schrieb sie das Buch "Gefährdete Balance, Ein Leben in Hamburg 1936–1945".

Erich Grandeit (geb. 5. Januar 1915 in Magdeburg; gest. 3. Februar 2001 in Hamburg) war ein deutscher Maler, Illustrator, Graphiker und Bühnenbildner. Aus rassistischen Gründen (seine Mutter war Jüdin und wurde im KZ Theresienstadt ermordet) musste Grandeit Ausbildung und Studium 1933 abbrechen und arbeitete anonym an der Hamburger Schilleroper. Seine Malerei wird dem Realismus und der Neuen Sachlichkeit zugeordnet. Bildformat 80 x 65 cm / gerahmt 82 x 68 cm. Rahmen etwas beschabt, sonst gut.

1200.-

Kurt Haase-Jastrow
Haus unter Bäumen bei sonnigem Wetter

Ölgemälde, Haus unter Bäumen bei sonnigem Wetter. Öl auf Karton, gerahmt. Rückseitig Echtheit bestätigt durch Ehefrau Margarete Haase, von ihr signiert, 1959. Mit der Nachlass-Nummer 305. (ca. 1930). Bildgröße: 57 x 69 cm. Rahmen etwas beschabt, sonst guter Zustand.

Kurt Haase-Jastrow (* 1. Juni 1885 in Jastrow, Westpreußen; † 17. Mai 1958 in Berlin), deutscher Interieur-, Landschafts-, Porträt- und Stilllebenmaler. Studium an der Berliner Königlichen Akademie der Künste. 1906 wechselte er an die Kunstakademie in Dresden, seine Lehrer waren dort Eugen Bracht und Oskar Zwintscher.

 

650.-

Hartmut Hansen
San Gimignano

Gemälde "San Gimignano". Öl auf Pappe. Ansicht der toscanischen Stadt in nächtlichen Blautönen. 

Unten mittig signiert und datiert (19.6.2016). Gerahmt. Bildformat ca 53 x 75 cm / gerahmt 70 x 90 cm. Guter Zustand. 

Hartmut Hansen (1939-2021), Berliner Maler. Er studierte von 1957-1966 Medizin in Halle. Kontakte zur Hochschule für Formgestaltung Burg Giebichenstein. Ab 1966 häufig in Ahrenshoop tätig. Er lebte in Ost-Berlin; seine Bilder behielt er, erst nach seinem Tod gelangten sie in den Handel. Einzelausstellungen in Berlin, Leipzig, Neuruppin und Halle.

 

1.800.-

Hartmut Hansen
Stillleben mit Blumenvasen und Muscheln

Öl auf Pappe. 

Links unten signiert, rechts unten datiert (22.9.1978). 

Gerahmt. Bildformat ca 25 x 19 cm / gerahmt 26,5 x 20,5 cm. 

Hartmut Hansen (1939-2021), Berliner Maler. Er studierte von 1957-1966 Medizin in Halle. Kontakte zur Hochschule für Formgestaltung Burg Giebichenstein. Ab 1966 häufig in Ahrenshoop tätig. Er lebte in Ost-Berlin; seine Bilder behielt er, erst nach seinem Tod gelangten sie in den Handel. Einzelausstellungen in Berlin, Leipzig, Neuruppin und Halle.

380.-

Hartmut Hansen
Hoftor in Berlin-Köpenick

Farbiges Aquarell "Hoftor in Köpenick". 

Links unten signiert und datiert (7.11.1983), rückseitig bezeichnet. 

Unter Passepartout. Bildformat ca 35 x 47 cm / mit Passepartout 50 x 70 cm. Guter Zustand.

Hartmut Hansen (1939-2021), Berliner Maler. Er studierte von 1957-1966 Medizin in Halle. Kontakte zur Hochschule für Formgestaltung Burg Giebichenstein. Ab 1966 häufig in Ahrenshoop tätig. Er lebte in Ost-Berlin; seine Bilder behielt er, erst nach seinem Tod gelangten sie in den Handel. Einzelausstellungen in Berlin, Leipzig, Neuruppin und Halle.

350.-

Hartmut Hansen
Markt in Berlin-Köpenick

Farbiges Aquarell "Markt in Köpenick". 

Rechts unten signiert und datiert (20.11.1983), rückseitig bezeichnet. 

Unter Passepartout. Bildformat ca 35 x 47 cm / mit Passepartout 50 x 70 cm. Guter Zustand

Hartmut Hansen (1939-2021), Berliner Maler. Er studierte von 1957-1966 Medizin in Halle. Kontakte zur Hochschule für Formgestaltung Burg Giebichenstein. Ab 1966 häufig in Ahrenshoop tätig. Er lebte in Ost-Berlin; seine Bilder behielt er, erst nach seinem Tod gelangten sie in den Handel. Einzelausstellungen in Berlin, Leipzig, Neuruppin und Halle.

350.-

Alfred Heinsohn
Mönckebergstraße in Hamburg

Abendstimmung, mit Geschäftshäusern und St.Petri-Kirche; auf der Straße Passanten mit Regenschirmen und eine Straßenbahn. Eindrucksvolles Gemälde in Blau- und Grüntönen. 

Links unten signiert. ca 1925. Gerahmt.

Bildformat ca 121 x 100 cm / gerahmt 128 x 108 cm. Guter Zustand. 

Alfred Heinsohn (* 10. Februar 1875 in Hamburg; † 12. November 1927 ebenda) deutscher Maler; Heinsohn ließ sich in Hamburg zum Dekorationsmaler ausbilden und studierte anschließend an den Kunstgewerbeschulen Karlsruhe und Düsseldorf. 

Später folgte ein Studium in Weimar bei Theodor Hagen und Christian Rohlfs. In Weimar lernte er Franz Bunke, Rudolf Bartels und Peter Paul Draewing kennen. Franz Bunke stammte aus Schwaan in Mecklenburg, wo er um 1880 die Künstlerkolonie Schwaan gründete. Heinsohn baute dort 1902 am Stadtrand ein Haus, das er bis 1910 bewohnte. 

Danach reiste er bis zu seiner Einberufung im Ersten Weltkrieg durch die Schweiz und Frankreich. Während des Krieges unterbrach er seine künstlerische Arbeit. Nach dem Krieg kehrte er nach Hamburg zurück, wo er sich 1927 verarmt das Leben nahm.

3.800.-

Gustav A. Horst
Alpenlandschaft mit See

Links im Vordergrund eine Bäuerin mit Kind. 1886. Links unten signiert: G.A. Horst, 86. Krakeliert. 

Mit dekorativem vergoldeten Rahmen. Bildgröße 70 x 94,5 cm, gerahmt 99 x 123 cm. Rahmen mit kleinen Beschädigungen. 

Gustav Adolf Horst, Maler, Kunsthistoriker, Schriftsteller, geboren 1834, Darmstadt, gestorben ca 1900 in Seeshaupt. Mitglied der Künstlerkolonie in Seeshaupt am Starnberger See, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, tätig in München.

720.-

Lothar Howald
Museumsinsel

Öl auf Leinwand, auf Holzplatte kaschiert., Links unten signiert und datiert (1948), sowie bezeichnet: "Kaiser-Friedrich-Museum"

Abgebildet ist die Nordspitze der Berliner Museumsinsel mit dem Bode-Museum (früher Kaiser-Friedrich-Museum) mit Spreearmen und Brücken, nebst Schiffen, Fuhrwerken und Passanten. Ein eindrucksvolles Berlin-Panorama. Mit Galerie-Leiste.

Bildgröße ca 120 x 168 cm / gerahmt ca 124 x 171 cm. Geringe Krakelee-Spuren, sonst gut.

Lothar Howald (7.3.1915, Nürnberg - 22.8.1978, Berlin), deutscher Maler; studierte an den Kunstakademien München und Berlin. Malte in der DDR, u.a. Arbeiter in der Stalinallee und den Wiederaufbau des Roten Rathauses.

2000.-

Julius Hüther
Porträt einer jungen Frau

Aquarell. Porträt einer jungen Frau. Brustbild, Halbprofil. Blonde Frau in rosa Kleid, vor schwachblauem Hintergrund. Rechts unten signiert und datiert (19)29. Gerahmt, unter Glas und Passepartout. Bildgröße ca 39 x 29 cm / gerahmt 52 x 39 cm. Guter Zustand. 

 

Julius Hüther (* 4. November 1881 in Cannstatt; † 9. August 1954 in München) deutscher Maler, Zeichner und Grafiker; seit 1885 in München ansässig. Nach einer Lithografenlehre studierte er ab 1900 an der Münchener Akademie bei Gabriel von Hackl und Ludwig von Löfftz. Ab 1905 war er Mitglied der Künstlergilde „Die Juryfreien" und später der Münchner Sezession. Zwischen 1909 und 1914 absolvierte er Studienaufenthalte in Italien. 1925 erhielt er eine Professur an der Münchner Akademie. 1926 nahm er mit einem Aktbild als Gast an der Ausstellung der Stuttgarter Sezession teil. Er war Ehrenmitglied der Wiener Sezession, ab 1947 war er Mitglied der Künstlergruppe Die Schwabinger. Hüthers Frühwerk zählt stilistisch zum Umfeld des deutschen Expressionismus. Im Zentrum seines Werkes stehen Akte im Freien, religiöse Darstellungen und Porträts. Seine Porträts zeigen den Menschen in seiner Zerbrechlichkeit und Unvollkommenheit, die Dargestellten wirken sensibel, aber auch blass und gebrechlich.

850.-

Peter Robert Keil
Im Casino

Gemälde "Im Casino". Öl auf Leinwand. Zwei Spieler beim Würfeln am Spieltisch, unter einer Lampe sitzend. Rückseitig signiert und datiert (Billard-Club New York 1985). Gerahmt. Bildformat ca 50 x 70 cm / gerahmt 58 x 78 cm. Guter Zustand.

Peter Robert Keil (* 6. August 1942 in Züllichau, heute Sulechów) deutscher Maler und Bildhauer. Er wuchs im Arbeiterviertel Berlin-Wedding auf. Der aus Ost-Berlin stammende Maler Otto Nagel wurde ab etwa 1954 zu seinem Mentor und brachte ihm erste handwerkliche Fertigkeiten und Maltechniken bei. 1956 begann Keil eine Ausbildung zum Kunstschlosser, der sich zwischen 1959 und 1961 ein Studium an der Hochschule der Künste in Berlin anschloss. Ab den frühen 1960er Jahren bezog Keil Ateliers in Paris, London, Berlin und in den USA. Heute lebt und arbeitet er zum größten Teil in Zimmerau (Bayern), Berlin und Los Angeles. Zahlreiche Einzelausstellungen.

1500.-

Eugen Kisselmann
Seeufer mit Schilf und Bäumen

Gemälde, Öl auf Leinwand. Seeufer mit Schilf und Bäumen, herbstliche Stimmung. Rechts unten vom Künstler signiert. Gerahmt. (ca 2000). Bildformat ca 59 x 79 cm / gerahmt ca 73 x 93 cm. Guter Zustand. 

Eugen Kisselmann, geboren 1964 in Prodsosnowo/Altai-Region, Russland. Ansässig in Seehausen/Altmark. Künstlerische Ausbildung: Studium an der Kunsthochschule Novoaltaisk. Ausstellungen: seit 1995 diverse Sonder-, Gruppen- und Einzelausstellungen u.a. "Wild in de Natuur", Enschede/ Niederlande, 1998; "Birds in Art" Woodson Art Museum, Wasau / USA 2002; "Birds in Art", Lindsay Wildlife Museum, Walnut Creek/ Kalifornien und R.W. Norton Art Gallery, Shreveport/ Lousiana, USA 2007; "Wildlife Artist of the Years 2008", Mall Galleries, London/ England, 2008; "MoVo-Moderne Vogelbilder", Halberstadt 2003; "Art & Vielfalt", Naturkundemuseum Magdeburg 2008.

 

-- verkauft --

Anton Kitzmüller
Sad Artist's Soul Scenery

Gemälde "Sad artist's soul scenery". Selbstbildnis mit Rose. Öl auf Leinwand. Rechts unten vom Künstler signiert, links unten betitelt und monogrammiert. Rechts oben datiert 1987. Gerahmt. Bildgröße 58 x 50 cm / gerahmt 75 x 65 cm. Guter Zustand. 

Anton Kitzmüller wurde 1966 in Linz geboren. 1985 studierte er Malerei und Grafik an der Kunstuniversität Linz und fand in Fritz Aigner einen Mentor. 1986 wechselte er an die Universität für angewandte Kunst Wien und schloss die Meisterklasse für Malerei bei Wolfgang Hutter 1989 ab. Seine Arbeiten befinden sich in angesehenen Sammlungen, wie der Sammlung Rudolf Leopold, Museum Leopold Wien oder der Sammlung Leonie von Rüxleben.

1800.-

Fritz Kreidt
Brikettfabrik Zipsendorf - Nebengebäude

Öl auf Leinwand. Mittig unten signiert, rückseitig bezeichnet. Gerahmt. Dekorative Darstellung der Industrieanlage mit ovaler Umfassung, im Stil eines Guckkastenbildes. Zipsendorf liegt in Thüringen im Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier. (ca 1995). Bildgröße 62,5 x 96 cm / gerahmt 65,5 x 100 cm. Guter Zustand. 

Fritz Kreidt (* 3. Juli 1936 in Essen; † 27. März 2020 in Berlin) war ein deutscher Maler. Er war Mitglied im Künstlersonderbund, einer Vereinigung deutscher Künstler, die sich dem Realismus verpflichtet fühlen. Vom Studium kommend eher abstrakt geprägt, wendete sich Kreidt bald einer stärker figürlichen Darstellungsweise zu. Sein Hauptsujet fand er schließlich in melancholisch anmutenden Landschaftsdarstellungen – häufig Industriebrachen oder Baustellen – die, obwohl oft menschenleer, von menschlicher Arbeit und ihrer Vergänglichkeit zeugen. Seit dem Jahr der deutschen Wiedervereinigung beschäftigte Kreidt sich mit Industrie- und Stadtlandschaften der ehemaligen DDR. Sowohl die brachliegenden Industrielandschaften aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen als auch die Baustellenlandschaften aus dem Nachwende-Berlin verbindet die Darstellung eines flüchtigen Zustands von Veränderung. In den akribisch ausgeführten, fotorealistisch anmutenden Werken von Kreidt überlagern sich verschiedene Epochen zu einem visuell erfahrbaren simultanen Eindruck.

2800.-

Fritz Kreidt
Häuser und Hütten in tropischer Umgebung

Gemälde (Häuser und Hütten in tropischer Umgebung, in den Gärten hängt bunte Wäsche zum Trocknen.)

Öl auf Leinwand. Gerahmt. Pittoreske Darstellung eines südlichen, wohl afrikanischen, Dorfes mit exotischen Bäumen. (ca 1990). Bildgröße 60 x 42,5 cm / gerahmt 63 x 45,5 cm. Guter Zustand.

Fritz Kreidt (* 3. Juli 1936 in Essen; † 27. März 2020 in Berlin) war ein deutscher Maler. Er war Mitglied im Künstlersonderbund, einer Vereinigung deutscher Künstler, die sich dem Realismus verpflichtet fühlen. Vom Studium kommend eher abstrakt geprägt, wendete sich Kreidt bald einer stärker figürlichen Darstellungsweise zu. Sein Hauptsujet fand er schließlich in melancholisch anmutenden Landschaftsdarstellungen - häufig Industriebrachen oder Baustellen - die, obwohl oft menschenleer, von menschlicher Arbeit und ihrer Vergänglichkeit zeugen. „Für einen Maler, der einst eine formal orientierte, non-figurative Abstraktion als die für sich und seine Zeit einzig mögliche Ausdrucksform angesehen und sich dann allmählich die damals für absolut konträr (und reaktionär) erachtete realistische Darstellungsweise erschlossen hatte, war die chinesische Landschaftsmalerei des 10. bis 14. Jahrhunderts eine erstaunliche und überraschende Erfahrung, wie sie die klassische Moderne mit ihrer oft unbefriedigenden Mischform nicht hervorgebracht hatte, die Erfahrung nämlich, dass die beiden Pole Formalismus und Realismus so zur Deckung gebracht werden können, dass Vollkommenheit entsteht." (F.Kreidt).

EUR 1.600,00

Georg Carl Koch Reiterschlacht

Berittene mit gezückten Säbeln, in eine Schlucht reitend. Etliche Pferde sind gestürzt, Verletzte am Boden, im Vordergrund ein Pferd im Sprung. Links unten vom Künstler signiert (G.Koch). Gerahmt. Bildformat ca 58,5 x 148 cm / gerahmt ca 81 x 170 cm. Bild in gutem Zustand.

Georg Carl Koch (auch Georg Karl Koch, * 27. Februar 1857 in Berlin; † 3. November 1927 Berlin) war ein deutscher Maler, Illustrator und Lithograph. 

4.800.-

Hein König
Allgäuer Alpen (1965)

Öl auf Pappe, gerahmt. Links unten signiert und datiert (1965). ca 50 x 60 cm / gerahmt ca 63 x 73 cm. Guter Zustand.

Hein König (* 5. Januar 1891 in Großendrescheid, heute Altena, Nordrhein-Westfalen; † 30. August 1971 in München) war ein deutscher akademischer Kunstmaler und von 1925 bis circa 1970 Inhaber der bekannten privaten Mal- und Zeichenschule "Die Form" in München-Schwabing. Zahlreiche Schüler studierten an seiner Schule, u.a. Fred Thieler.

240.-

Hein König
Allgäuer Alpen (1958)

Oberstdorf, Trettachspitze. Öl auf Pappe, gerahmt. Links unten signiert und datiert (1958). ca 39 x 28 cm / gerahmt ca 50 x 40 cm. Guter Zustand.

Hein König (* 5. Januar 1891 in Großendrescheid, heute Altena, Nordrhein-Westfalen; † 30. August 1971 in München) war ein deutscher akademischer Kunstmaler und von 1925 bis circa 1970 Inhaber der bekannten privaten Mal- und Zeichenschule "Die Form" in München-Schwabing. Zahlreiche Schüler studierten an seiner Schule, u.a. Fred Thieler.

200.-

Kurt Lauber
Bildnis einer jungen Frau mit grüner Jacke.

Schulterstück, Frontalansicht. Öl auf Pappe. Gerahmt. (ca 1930). Bildgröße ca 32 x 23,5 cm / gerahmt 41 x 33 cm. Guter Zustand. / 

Kurt Lauber (* 14. Mai 1893 in Bremen; † 1971 in Haar bei München) war ein deutscher Bildhauer und Maler. Sein Werk wird dem Expressionismus, der Neuen Sachlichkeit sowie der Verschollenen Generation zugerechnet. Er wuchs in Mannheim auf, erhielt von 1910 bis 1911 seinen ersten Zeichenunterricht an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe von Hans Thoma und Wilhelm Trübner. Anschließend wechselte er nach Berlin, wo er im Atelier unter Georg Kolbe und Walter Schott studierte und wurde Meisterschüler von Hugo Lederer. In Berlin wurden seine Arbeiten in der Akademie der Bildenden Künste sowie der Berliner Sezession ausgestellt. Seine Arbeiten befinden sich in der Kunsthalle Mannheim und der Kunsthalle Karlsruhe.

640.-

Kurt Lauber
Ansicht des Chiemsees

Öl auf Pappe. Gerahmt. (ca 1950). Bildgröße ca 38 x 29 cm / gerahmt 45 x 35 cm. Guter Zustand. / 

Kurt Lauber (* 14. Mai 1893 in Bremen; † 1971 in Haar bei München) war ein deutscher Bildhauer und Maler. Sein Werk wird dem Expressionismus, der Neuen Sachlichkeit sowie der Verschollenen Generation zugerechnet. 

Er wuchs in Mannheim auf, erhielt von 1910 bis 1911 seinen ersten Zeichenunterricht an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe von Hans Thoma und Wilhelm Trübner. Anschließend wechselte er nach Berlin, wo er im Atelier unter Georg Kolbe und Walter Schott studierte und wurde Meisterschüler von Hugo Lederer. In Berlin wurden seine Arbeiten in der Akademie der Bildenden Künste sowie der Berliner Sezession ausgestellt. Seine Arbeiten befinden sich in der Kunsthalle Mannheim und der Kunsthalle Karlsruhe.

560.-

Kurt Lauber
Blumenstillleben

Blumenstillleben; gelbe, rosa, lila und blaue Blumen in Vase. Öl auf Pappe. Rechts unten signiert. Gerahmt. (ca 1930). Bildgröße ca 43 x 34 cm / gerahmt 51 x 42,5 cm. Guter Zustand.

Kurt Lauber (* 14. Mai 1893 in Bremen; † 1971 in Haar bei München) war ein deutscher Bildhauer und Maler. Sein Werk wird dem Expressionismus, der Neuen Sachlichkeit sowie der Verschollenen Generation zugerechnet. Er wuchs in Mannheim auf, erhielt von 1910 bis 1911 seinen ersten Zeichenunterricht an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe von Hans Thoma und Wilhelm Trübner. Anschließend wechselte er nach Berlin, wo er im Atelier unter Georg Kolbe und Walter Schott studierte und wurde Meisterschüler von Hugo Lederer. In Berlin wurden seine Arbeiten in der Akademie der Bildenden Künste sowie der Berliner Sezession ausgestellt. Seine Arbeiten befinden sich in der Kunsthalle Mannheim und der Kunsthalle Karlsruhe.

640.-

Kurt Lauber
Portrait eines jungen Mannes

Farbige Aquarell-Zeichnung. Porträt eines jungen Mannes mit dunklen Haaren. Schulterstück, Frontalansicht.  Rechts unten signiert, links unten mit Vermerk: MHM. 7.7.10. Gerahmt, unter Glas und Passepartout. (ca 1915). Bildgröße ca 26 x 18,5 cm / gerahmt 43 x 35 cm. Guter Zustand.

Kurt Lauber (* 14. Mai 1893 in Bremen; † 1971 in Haar bei München) war ein deutscher Bildhauer und Maler. Sein Werk wird dem Expressionismus, der Neuen Sachlichkeit sowie der Verschollenen Generation zugerechnet. Er wuchs in Mannheim auf, erhielt von 1910 bis 1911 seinen ersten Zeichenunterricht an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe von Hans Thoma und Wilhelm Trübner. Anschließend wechselte er nach Berlin, wo er im Atelier unter Georg Kolbe und Walter Schott studierte und wurde Meisterschüler von Hugo Lederer. In Berlin wurden seine Arbeiten in der Akademie der Bildenden Künste sowie der Berliner Sezession ausgestellt. Seine Arbeiten befinden sich in der Kunsthalle Mannheim und der Kunsthalle Karlsruhe.

560.-

"Mau" (wohl Hans Mau)
Gemälde

Vom Künstler links unten signiert und datiert (1962). Bildgröße ca 39 x 29 cm / mit Rahmen 47 x 37 cm. Rahmen leicht beschabt, sonst guter Zustand.

Hans Mau (* 18. Oktober 1915 in Leipzig; † 17. Februar 1989 ebenda) deutscher Grafiker, Maler, Karikaturist und Buchillustrator. Während seiner Lehre zum Reproduktionsfotografen besuchte er zusätzlich die Fach- und Berufsschule, später auch Abendkurse an der Kunstakademie. Nach dem Krieg arbeitete er erst in seinem erlernten Beruf und nahm daneben Zeichenunterricht an der Volkshochschule, dann studierte er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig; Unterricht bei Egon Pruggmayer und Max Schwimmer. Ab 1952 arbeitete Mau freischaffend als Künstler in Leipzig. Er illustrierte vor allem Kinder- und Jugendbücher und arbeitete an einer Jugendzeitschrift mit. Seine Werke wurden vielfach ausgestellt und ausgezeichnet. So erhielten sie unter anderem die Auszeichnungen „Schönstes Buch" und „Schönste Bücher der DDR". Für sein Schaffen wurde der Künstler mehrfach ausgezeichnet, u.a. erhielt er 1970 und 1979 die Verdienstmedaille der DDR.

400.-

Ilse Mebes
Frühlingsgewitter am Harz

Farbiges Orig.-Aquarell "Frühlingsgewitter am Harz". Links unten monogrammiert. Rückseitig signiert, bezeichnet und datiert 1945. Unter Passepartout montiert. Bildgröße ca 27 x 35 cm. Passepartout leicht fleckig, sonst guter Zustand. 

Ilse Mebes, Malerin in Berlin, Lebensdaten unbekannt. Unter anderem gestaltete sie Kunst am Bau. In Berlin Tiergarten, Am Karlsbad 3-5 wurde 1934-36 das Verwaltungsgebäude der Feuersozietät der Provinz Brandenburg errichtet, nach Plänen der renommierten Berliner Architekten Prof. Paul Mebes (Ehemann von Ilse Mebes) und Paul Emmerich. Darin die flächigen Wandmalereien von Ilse Mebes und Johannes Sass (von Mebes etwa im Vorführungs- und Lichtbildsaal ein Wandgemälde; s. Moderne Bauformen, Monatshefte für Architektur und Raumkunst, Herausgeber Herbert Hoffmann, XXXVI. Jahrgang 1937). Auch im Städtischen Altersheim in der Schönholzer Heide zu Niederschönhausen fertigte Ilse Mebes die Wandmalereien in den Erkern; des weiteren in der Wohnanlage »Flusspferdhof« in Berlin, Küstriner Str.45, erbaut in den Jahren 1932-1934 von den Architekten Mebes und Emmerich, gibt es Wandbilder in den Durchfahrten. Diese zeigen moderne Sportarten und Szenen aus dem Familienleben mit allegorischen, sozialreformerischen Motiven, entworfen von Ilse Mebes.

EUR 300,00

Ilse Mebes
Park an einem See

Nicht signiert. Farbiges Orig.-Aquarell.

Unter Passepartout montiert. Bildgröße ca 29 x 41 cm. Guter Zustand. 

Ilse Mebes, Malerin in Berlin, Lebensdaten unbekannt. Unter anderem gestaltete sie Kunst am Bau. In Berlin Tiergarten, Am Karlsbad 3-5 wurde 1934-36 das Verwaltungsgebäude der Feuersozietät der Provinz Brandenburg errichtet, nach Plänen der renommierten Berliner Architekten Prof. Paul Mebes (Ehemann von Ilse Mebes) und Paul Emmerich. Darin die flächigen Wandmalereien von Ilse Mebes und Johannes Sass (von Mebes etwa im Vorführungs- und Lichtbildsaal ein Wandgemälde; s. Moderne Bauformen, Monatshefte für Architektur und Raumkunst, Herausgeber Herbert Hoffmann, XXXVI. Jahrgang 1937). Auch im Städtischen Altersheim in der Schönholzer Heide zu Niederschönhausen fertigte Ilse Mebes die Wandmalereien in den Erkern; des weiteren in der Wohnanlage »Flusspferdhof« in Berlin, Küstriner Str.45, erbaut in den Jahren 1932-1934 von den Architekten Mebes und Emmerich, gibt es Wandbilder in den Durchfahrten. Diese zeigen moderne Sportarten und Szenen aus dem Familienleben mit allegorischen, sozialreformerischen Motiven, entworfen von Ilse Mebes.

EUR 200,00

Hanna Mehls
Gemälde (Wohl Ostsee)

Schiffe im Vordergrund, dahinter Gebäude und ein Turm. 

Öl auf Pappe, gerahmt. Rechts unten von der Künstlerin monogrammiert. (ca 1915). 

Bildgröße ca 29 x 35 cm / gerahmt 38 x 44 cm. 

Guter Zustand. 

Hanna Mehls (* 18. Januar 1867 in Berlin; † 22. November 1928 ebenda) war eine deutsche Landschafts- und Stilllebenmalerin sowie Grafikerin. Im Zeitraum von 1893 bis 1925 zeigte sie ihre Werke auf der Großen Berliner Kunstausstellung. Auf der St. Louis Weltausstellung 1904 wurde sie mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

500.-

Ludwig Meidner
Abschied

Öl auf Karton. Unten links vom Künstler monogrammiert und datiert (1937). Gerahmt. Dargestellt sind zwei Personen unter blauem Himmel, ein Hockender, daneben ein fortschreitender bärtiger Mann in langem braunem Gewand, der sich beim Weggehen noch zum Hockenden umdreht. 1937. Bildgröße 36 x 48 cm / gerahmt 47 x 60 cm. Guter Zustand. / 

Ludwig Meidner (* 18. April 1884 in Bernstadt an der Weide (Schlesien); † 14. Mai 1966 in Darmstadt) war ein deutscher Maler des Expressionismus sowie Dichter und Grafiker. Studium an der Breslauer Kunstakademie von 1903 bis 1905, später in Berlin Radierunterricht im Atelier von Herrmann Struck. 1912 gründete er mit Richard Janthur und Jakob Steinhardt die Gruppe "Die Pathetiker". Meidner arbeitete an verschiedenen expressionistischen Zeitschriften mit, unter anderem Der Sturm, Die Aktion, Die Weißen Blätter oder Der Feuerreiter. Ab Mitte der 1920er Jahre, als Meidner sein Leben streng nach den religiösen Vorschriften des Judentums ausrichtete, zeichnete er viele biblische Szenen und Idealporträts frommer Juden im Gebet. Obwohl sein Stil jetzt zunehmend naturalistisch wurde, weisen seine Bilder weiterhin eine gewisse Dramatik und expressive Spannung auf. Nach 1933 erhielt Meidner Mal- und Ausstellungsverbot im nationalsozialistischen Deutschland. In der Ausstellung „Entartete Kunst" wurde ein Selbstporträt von ihm gezeigt. Um dem wachsenden antisemitischen Druck zu entgehen, nahm er 1935 eine Stelle als Zeichenlehrer am jüdischen Realgymnasium Jawne in Köln an. 1939 emigrierte Meidner nach London.

9.800.-

Zum Hennwack-Profil von Ludwig Meidner

Hugo Mieth
Lüneburg

Giebelhäuser am Fluss Ilmenau., Öl auf Holz. Rechts unten vom Künstler signiert. Gerahmt, ca. 1925.

Bildformat ca 58,5 x 68 cm, gerahmt ca 74 x 84 cm. Guter Zustand. 

Hugo Mieth (geb. 15.1.1865 in in Reichenberg in Böhmen, gestorben in Berlin vor 1930), deutscher Bildnis-, Interieur- und Genremaler. Schüler der Akademie Dresden (Pauwels) und der Akademie Julian, Paris.

720.-

Erich M. Müller
Winterlandschaft

Öl auf Leinwand. Gerahmt. Unten rechts von Müller signiert. ca 1920. Bildformat ca 50 x 42 cm / gerahmt 60 x 52 cm. Guter Zustand.

Erich Martin Müller (geb. 26.4.1888 in Berlin - gest. 1972 in Berlin), deutscher Landschaftsmaler. 1907/1914 studiert Müller an der Berliner Akademie bei Professor Kallmorgen. Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler, im Verein Berliner Künstler und Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft. Arbeiten von Erich Martin Müller befinden sich in Bayerischen und Berliner Museen.

440.-

Oskar Nerlinger
Gewässer mit Booten und Stegen

Original-Zeichnung: Gewässer mit Booten und Stegen. Aquarell. Rechts unten signiert und datiert "Nerlinger '42". Gerahmt, unter Passepartout und Glas. 1942. Bildgröße 24 x 31 cm / gerahmt 39,5 x 46 cm. Rahmen leicht beschabt, Passepartout gering stockfleckig, sonst gutes Exemplar

Oskar Nerlinger (* 23. März 1893 in Schwann bei Pforzheim; † 25. April 1969 in Ost-Berlin) war ein deutscher Maler, Zeichner und Grafiker, Schüler von Emil Orlik und Emil Rudolf Weiß. 1921 schloss er sich Herwarth Waldens Sturm-Galerie an. Ab 1925 war er der Kopf der Gruppe "Die Abstrakten", die später "Die Zeitgemäßen" hieß und 1932 der "Asso" beitrat. 
Oskar Nerlinger hatte enge Verbindungen zu kommunistischen Kollegen in der DDR und hatte sich im Westen Feinde gemacht durch seine Kritik am Kapitalismus und seine Unterstützung von Friedenskampagnen. Nachdem er an einigen Ausstellungen in der DDR teilgenommen hatte, wurde er als "roter Professor" angegriffen und verlor seine Anstellung an der Hochschule für Bildende Künste. 1951 wanderte er öffentlichkeitswirksam in die DDR aus. Ab 1952 arbeitete er für einige Zeit in Stalinstadt. 1955 war er Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, wo er bis 1958 arbeitete. 1963 erhielt er den Vaterländischen Verdienstorden in Silber.

600.-

Oskar Nerlinger
Fluss mit Booten und Dampfschiff

Farbige Original-Zeichnung: Fluss mit Booten und Dampfschiff. Aquarell. Links unten signiert und datiert "O.Nerlinger '42". Gerahmt, unter Passepartout und Glas. 1942. Bildgröße 23 x 30 cm / gerahmt 42,5 x 49,5 cm. Rahmen leicht beschabt, sonst gutes Exemplar. 

Oskar Nerlinger (* 23. März 1893 in Schwann bei Pforzheim; † 25. April 1969 in Ost-Berlin) war ein deutscher Maler, Zeichner und Grafiker, Schüler von Emil Orlik und Emil Rudolf Weiß. 1921 schloss er sich Herwarth Waldens Sturm-Galerie an. Ab 1925 war er der Kopf der Gruppe "Die Abstrakten", die später "Die Zeitgemäßen" hieß und 1932 der "Asso" beitrat. 
Oskar Nerlinger hatte enge Verbindungen zu kommunistischen Kollegen in der DDR und hatte sich im Westen Feinde gemacht durch seine Kritik am Kapitalismus und seine Unterstützung von Friedenskampagnen. Nachdem er an einigen Ausstellungen in der DDR teilgenommen hatte, wurde er als "roter Professor" angegriffen und verlor seine Anstellung an der Hochschule für Bildende Künste. 1951 wanderte er öffentlichkeitswirksam in die DDR aus. Ab 1952 arbeitete er für einige Zeit in Stalinstadt. 1955 war er Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, wo er bis 1958 arbeitete. 1963 erhielt er den Vaterländischen Verdienstorden in Silber.

600.-

Oskar Nerlinger
Am Scharmützelsee

Farbige Original-Zeichnung "Am Scharmützelsee". Aquarell. Zwei Personen wandern in herbstlicher Landschaft am See. Rechts unten signiert und datiert "O.Nerlinger '49". Rückseitig bezeichnet. Gerahmt, unter Passepartout und Glas. 1949. Bildgröße 23 x 30 cm / gerahmt 43 x 48 cm. Rahmen leicht beschabt, sonst gutes Exemplar

Oskar Nerlinger (* 23. März 1893 in Schwann bei Pforzheim; † 25. April 1969 in Ost-Berlin) war ein deutscher Maler, Zeichner und Grafiker, Schüler von Emil Orlik und Emil Rudolf Weiß. 1921 schloss er sich Herwarth Waldens Sturm-Galerie an. Ab 1925 war er der Kopf der Gruppe "Die Abstrakten", die später "Die Zeitgemäßen" hieß und 1932 der "Asso" beitrat. 
Oskar Nerlinger hatte enge Verbindungen zu kommunistischen Kollegen in der DDR und hatte sich im Westen Feinde gemacht durch seine Kritik am Kapitalismus und seine Unterstützung von Friedenskampagnen. Nachdem er an einigen Ausstellungen in der DDR teilgenommen hatte, wurde er als "roter Professor" angegriffen und verlor seine Anstellung an der Hochschule für Bildende Künste. 1951 wanderte er öffentlichkeitswirksam in die DDR aus. Ab 1952 arbeitete er für einige Zeit in Stalinstadt. 1955 war er Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, wo er bis 1958 arbeitete. 1963 erhielt er den Vaterländischen Verdienstorden in Silber.

600.-

Hans Noack
Lokomotive vor dem Anhalter Bahnhof in Berlin

Abendliche Szene mit vielen Lampen und dampfender Lokomotive. 

Öl auf Holz, dekorativ gerahmt. 

Unten rechts signiert. 

Bildformat ca 23 x 28,5 cm / gerahmt 35 x 41 cm. 

Guter Zustand.

600.-

Klaus Oldenburg
An der Augsburger Straße (Berlin)

Öl auf Pressholzplatte, mit Galerierahmen. Brandmauern von Mietshäusern und Laterne, in Brauntönen. Vom Künstler rechts unten mit Monogramm (Ligatur) und Datierung (1976) versehen. Rückseitig vom Künstler bezeichnet und voll signiert. Berlin 1976. 50 x 65 cm. Guter Zustand.

Klaus Oldenburg (geb. 1942 in Berlin) ist seit 1967 freischaffender Maler. Er betrieb 1967/68 das Lokal Kilroy in Berlin, seit 1968 Atelier in der Obentrautstraße in Berlin-Kreuzberg. Es gibt eine Sammlung Klaus Oldenburg im Friedrichshain-Kreuzberg-Museum.

EUR 400.-

Herman Openneer
Dünenlandschaft

Gemälde, Öl auf Leinwand. Dünen am Meer, unter Bäumen, links ein Dorf, auf dem Wasser fünf Segelboote. 

Rechts unten signiert. Gerahmt. ca 1940. 50 x 70 cm / gerahmt 59 x 79 cm. Rahmen leicht berieben sonst guter Zustand.

Herman Openneer (Amsterdam, 1906 - 1986) holländischer Maler. Er studierte an der Rijksakademie van beeldende kunsten, Amsterdam. Er benutzte auch das Pseudonym H. van Wijngaarden. Besonders malte er Landschaften und Ansichten vom Meer. Openneer lebte in Amsterdam 1906-1937, Uruguay 1937-1939, Schweden 1939-1940, Amsterdam 1940-1953, Schweiz 1953-1957, Amsterdam 1957-1996.

200.-

Johann Papa
Blühender Ginster

Gemälde: Öl auf Pappe. Vom Künstler rechts unten signiert und datiert (1972). 

Gerahmt. Bildgröße ca 30 x 40 cm / gerahmt 40 x 49,5 cm. Guter Zustand. / 

Johann Papa (14.9.1910 - 13.6.1988), Schwarzwaldmaler, Autodidakt. Sein Vater Jakob Papa stammte von Descenzano am Gardasee, seine Mutter war Schonacherin. 2010/2011 gab es eine Papa-Ausstellung im Museum Hasemann-Liebich.

500,-

Emil Poulsen
Hafenansicht (wohl Kopenhagen)

Öl auf Leinwand. Links unten signiert. (ca 1900). Gerahmt.

Bildgröße ca 26 x 33 cm / gerahmt 34 x 41 cm. 

Guter Zustand. 

Emil Poulsen (1873-1958), dänischer Maler.

450.-

Salomon van Ruysdael
Landschaft mit Gehöft

Faksimile mit Rahmen. München. Obpacher ca 1960. Bildgröße ca 50 x 80 cm / gerahmt 61 x 91 cm. Geringfügige Fleckchen, sonst guter Zustand.

144.-

Johannes Sass
Berglandschaft

Farbiges Orig.-Aquarell (Berglandschaft). Rechts unten signiert. Darunter die handschriftliche Widmung "Gitti zugeeignet, Edith Sass". Gerahmt, unter Glas. Bildgröße ca 49 x 62 cm / gerahmt 57 x 70 cm. Rahmen leicht berieben, sonst gut.

Johannes Sass (* 5. Mai 1897 in Magdeburg; † 1972 in Hannover) war ein deutscher Maler und Graphiker. Von 1911 bis 1914 lernte er den Beruf des Lithographen. Anschließend besuchte er die Kunstgewerbeschule in Magdeburg. Ab 1921 arbeitete Johannes Sass freischaffend als Kunstmaler. Er wurde Zweiter Vorsitzender des Künstlervereins Börde in Magdeburg (1922), bis er 1925 nach Berlin übersiedelte. Studienreisen führten ihn nach Italien, in die Niederlande und Südfrankreich. 1928 trat er dem Deutschen Künstlerbund bei und wurde von diesem 1933 ausgezeichnet und mit einem Stipendium bis 1935 für die Villa Romana in Florenz bedacht. Seine Atelierwohnung in Berlin-Wilmersdorf wurde 1944 durch einen Bombenangriff zerstört und große Teile seines Werkes vernichtet. 1950 zog er nach Hannover und lehrte ab 1956 an der dortigen Werkkunstschule. In seinem künstlerischen Schaffen war er besonders der Künstlergruppe Brücke verbunden. Sein Werk umfasst Aquarell-Skizzenblätter, Porträtmalerei, Stillleben, Buchillustrationen u.a.

 

 

EUR 500.-

Johannes Sass
Blumenstillleben

Rechts unten monogrammiert, links unten mit der handschriftlichen Widmung "an Gitti M. im Juni (19)46". Bildgröße ca 60 x 48 cm. Guter Zustand.

Johannes Sass (* 5. Mai 1897 in Magdeburg; † 1972 in Hannover) war ein deutscher Maler und Graphiker. Von 1911 bis 1914 lernte er den Beruf des Lithographen. Anschließend besuchte er die Kunstgewerbeschule in Magdeburg. Ab 1921 arbeitete Johannes Sass freischaffend als Kunstmaler. Er wurde Zweiter Vorsitzender des Künstlervereins Börde in Magdeburg (1922), bis er 1925 nach Berlin übersiedelte. Studienreisen führten ihn nach Italien, in die Niederlande und Südfrankreich. 1928 trat er dem Deutschen Künstlerbund bei und wurde von diesem 1933 ausgezeichnet und mit einem Stipendium bis 1935 für die Villa Romana in Florenz bedacht. Seine Atelierwohnung in Berlin-Wilmersdorf wurde 1944 durch einen Bombenangriff zerstört und große Teile seines Werkes vernichtet. 1950 zog er nach Hannover und lehrte ab 1956 an der dortigen Werkkunstschule. In seinem künstlerischen Schaffen war er besonders der Künstlergruppe Brücke verbunden. Sein Werk umfasst Aquarell-Skizzenblätter, Porträtmalerei, Stillleben, Buchillustrationen u.a.

 

EUR 450.-